Stand: 15.10.2026 (rev. 9)
Verantwortlicher
smartbaden — Dennie Gulbinski
Zeithstraße 108
53721 Siegburg
E-Mail:
kontakt@smartbaden.de
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt, da die gesetzlichen
Schwellenwerte nicht erreicht werden.
Geltungsbereich
Diese Datenschutzerklärung gilt für die öffentliche Webseite
smartbaden.de und die unter
app.smartbaden.de betriebene smartbaden-Suite
(Anfrageformular, Admin-Bereich). Für die einzelnen Produkte
(Bäder-Azubi-App, InfoCenter, Datenschutzberatung) gelten die
jeweiligen Reiter dieser Erklärung.
Hosting und Server-Logs
Diese Webseite und die smartbaden-Suite werden auf einem
Hostinger KVM-2-VPS am Serverstandort Frankfurt am Main, Deutschland,
betrieben. Bei jedem Aufruf werden vorübergehend folgende Daten
gespeichert, die möglicherweise eine Identifizierung zulassen:
- Datum und Uhrzeit des Zugriffs
- IP-Adresse
- Hostname des zugreifenden Rechners
- Webseite, von der aus unsere Seite aufgerufen wurde (Referrer)
- Aufgerufene Seite / URL
- Meldung, ob der Abruf erfolgreich war
- Übertragene Datenmenge
- Browsertyp und verwendete Version
- Betriebssystem
Die vorübergehende Speicherung ist für die Auslieferung der Website
erforderlich. Die Protokolldateien werden zur Sicherstellung der
Funktionsfähigkeit und Sicherheit der Systeme für maximal 7 Tage
gespeichert und anschließend gelöscht.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Schriftarten
Diese Webseite verwendet die Schriftart „Inter", die lokal auf unserem
eigenen Server bereitgestellt wird. Beim Laden der Schriftart findet
keine Verbindung zu Google-Servern oder anderen Drittanbietern statt.
Kontaktaufnahme und Anfrageformular
Über den Kontakt-Bereich auf smartbaden.de gelangen Sie zum
Anfrageformular unter app.smartbaden.de/anfrage.
Dort verarbeiten wir folgende Angaben zur Bearbeitung Ihrer Anfrage
und Angebotserstellung:
- Organisation / Betriebsname (Pflichtangabe)
- Name und Position der Ansprechperson (Pflichtangabe)
- E-Mail-Adresse (Pflichtangabe)
- Telefonnummer (freiwillig)
- Produktinteresse (Pflichtangabe)
- Eckdaten zur Anfrage (Pflichtangabe)
- Freie Nachricht (freiwillig)
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche
Maßnahmen). Anfragen ohne Vertragsabschluss werden nach spätestens
12 Monaten gelöscht. Eine automatisierte Entscheidungsfindung
(Profiling) findet nicht statt.
Spam-Schutz:
Ausschließlich serverseitige Maßnahmen (Honeypot-Feld,
Mindest-Ausfüllzeit, Rate-Limits). Kein Drittanbieter-Captcha.
Kunden-, Vertrags- und Rechnungsdaten
Wird aus einer Anfrage ein Vertragsverhältnis, verarbeiten wir
Stammdaten, Kontaktdaten, Vertragsdaten, Angebote, Rechnungen und
interne Audit-Protokolle. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b
DSGVO (Vertragserfüllung) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO i. V. m.
§ 147 AO (Aufbewahrungspflicht).
Speicherdauer:
Rechnungen und Buchungsbelege gemäß gesetzlicher Frist (regelmäßig
8 Jahre); Angebote ohne Vertragsabschluss bis zu 3 Jahre nach letztem
Kontakt; Audit-Protokolle grundsätzlich 12 Monate.
E-Mail-Versand (Angebote und Rechnungen)
Angebote und Rechnungen werden als PDF per E-Mail versandt. Der
Versand erfolgt über Hostinger SMTP (Hostinger International
Limited, EU), mit dem ein AVV gemäß Art. 28 DSGVO besteht.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Auftragsverarbeiter
| Dienstleister | Zweck | Sitz / Serverstandort |
| Hostinger International Limited |
VPS-Hosting (Webseite, Datenbank, PDF-Archiv) und SMTP-Versand für kontakt@smartbaden.de
|
Sitz: Vilnius, Litauen, EU
Serverstandort: Frankfurt am Main, Deutschland (VPS); EU-Rechenzentren (Mail-Server)
|
Mit allen Dienstleistern bestehen AVV gemäß Art. 28 DSGVO.
Auf Anfrage senden wir die AVV-Übersicht zu.
Cookies, Speicherungen im Browser und Einwilligung
Cookies oder andere Speicherungen in Ihrem Browser, mit denen Ihr
Besuch ausgewertet, Ihnen Werbung gezeigt oder Ihr Verhalten verfolgt
wird, setzen wir nicht ein. Dienste anderer Anbieter, die das tun,
binden wir nicht ein.
Ohne Einwilligung
setzen wir die folgenden Einträge, weil sie unbedingt erforderlich
sind, damit eine von Ihnen ausdrücklich gewünschte Funktion arbeitet
(§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG):
| Schlüssel | Zweck | Lebensdauer |
| sb_einwilligung (Cookie) | Ihre Einwilligung in die InfoCenter-Demo, mit Fassung und Datum. Er entsteht erst, wenn Sie einwilligen, und wird gelöscht, wenn Sie widerrufen. Ohne Kennung, die Sie wiedererkennbar macht. Er geht mit jedem Aufruf an unseren Server mit, wird dort aber nicht ausgewertet. | Höchstens zwölf Monate, manche Browser löschen ihn früher; Sie widerrufen jederzeit über „Datenschutz-Einstellungen“ unten auf jeder Seite |
| zw-bewegung | Ihre Wahl zur Animation auf der Startseite: „aus“, wenn Sie „Animation anhalten“ wählen; „an“, wenn Ihr Gerät reduzierte Bewegung meldet und Sie trotzdem „Animation abspielen“ wählen. Der Eintrag entsteht erst durch Ihren Klick, bleibt in Ihrem Browser und wird nicht an uns übertragen. | Ohne Ablaufdatum; ändert sich mit Ihrer nächsten Wahl am Schalter oder entfällt; gelöscht, wenn Sie die Website-Daten von smartbaden.de in Ihrem Browser löschen |
| smartbaden.adminSession | Admin-Sitzungs-Token (nur /admin, nie beim Anfrageformular) | Bis Logout oder Token-Ablauf |
| smartbaden.theme | Gewählte Darstellung (Hell / Dunkel / Auto) im Admin-Bereich | Bis manuelle Änderung |
Ohne Speicherung: Beispiele auf der Startseite.
Auf der Startseite können Sie drei Beispiele ausprobieren: eine Suche in
erfundenen Fragen und Antworten eines Bades, fünf Übungsfragen und eine
Kamera mit drehbarem Sichtfeld. Die Beispiele laufen in Ihrem Browser.
Ihre Eingaben, Antworten und Einstellungen speichern sie nicht und senden
sie weder an uns noch an andere; eine Einwilligung ist dafür nicht nötig.
Die Beispielsuche ist nicht die InfoCenter-Demo, für die wir im Folgenden
um Ihre Einwilligung bitten.
Mit Einwilligung: InfoCenter-Demo.
Für die InfoCenter-Demo auf smartbaden.de/infocenter bitten wir um Ihre
Einwilligung. Sie erteilen sie auf der Seite InfoCenter mit dem Knopf
„Demo laden“ oder in den Datenschutz-Einstellungen unten auf jeder
Seite. Erst danach lädt die Demo auf smartbaden.de/infocenter. Rufen Sie
die Demo dagegen direkt unter smartbaden.de/blubbi/ auf, etwa über ein Lesezeichen, fragt
sie derzeit nicht nach Ihrer Einwilligung und speichert den Tipp des
Tages sofort. Sie speichert in Ihrem Browser einen „Tipp des Tages“ mit
Datum (blubbi_insight,
blubbi_insight_datum)
und eine Zählung Ihrer Fragen, in der unbeantwortete Fragen im Wortlaut
stehen (blubbi_stats_v1).
Wählen Sie in der Demo Schriftgröße, Fenstergröße oder Ausrichtung, merkt
sie sich auch das
(blubbi_font_size_index,
blubbi_widget_size,
blubbi_layout).
Alle diese Einträge bleiben in Ihrem Browser und werden nicht an uns
übertragen. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (§ 25 Abs. 1 TDDDG;
soweit Ihre Fragen personenbezogene Angaben enthalten, Art. 6 Abs. 1
lit. a DSGVO). Widerrufen Sie, schließen wir die Demo auf der Seite
InfoCenter und löschen diese Einträge sofort aus Ihrem Browser.
Mit Einwilligung: Spracheingabe in der Demo.
Im eigenen Fenster der Demo können Sie Fragen auch sprechen. Die
Spracheingabe startet erst, wenn Sie dort den Mikrofon-Knopf antippen
und Ihrem Browser den Zugriff auf das Mikrofon gestatten. Ohne
Spracheingabe funktioniert die Demo genauso; in der auf der Seite
InfoCenter eingebetteten Demo und im Kiosk-Modus ist sie abgeschaltet.
Die Sprache erkennt Ihr Browser, nicht smartbaden. Viele Browser senden
die Aufnahme dafür an einen Dienst ihres Herstellers, Google Chrome zum
Beispiel an Google. Der erkannte Text erscheint im Eingabefeld. Weder die
Aufnahme noch der erkannte Text werden an uns übertragen. Wie lange der
Hersteller die Aufnahme speichert und wofür er sie sonst verwendet, legt
er selbst fest; Einzelheiten finden Sie in den Datenschutzhinweisen Ihres
Browsers.
Dabei kann die Aufnahme in die USA übermittelt werden. Für Google LLC und
Microsoft Corporation gilt der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission
zum EU-US-Datenschutzrahmen (Art. 45 DSGVO, Durchführungsbeschluss (EU)
2023/1795). Für Apple Inc. haben wir in der Liste der zertifizierten
Unternehmen keinen Eintrag gefunden. Für eine Übermittlung an ein nicht
zertifiziertes Unternehmen in den USA gibt es weder einen
Angemessenheitsbeschluss noch von uns vereinbarte Garantien; das
Schutzniveau kann dort geringer sein als in der EU. Insbesondere fehlen
dort womöglich eine unabhängige Datenschutzaufsicht und durchsetzbare
Datenschutzrechte für Sie, und US-Behörden können unter Umständen auf
die Aufnahme zugreifen.
Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung, die Sie mit dem Antippen des
Mikrofon-Knopfs erteilen (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).
Widerruf und Dauer.
Ihre Einwilligung in die Demo können Sie jederzeit mit Wirkung für die
Zukunft widerrufen, auf der Seite InfoCenter mit „Demo schließen“ oder
über „Datenschutz-Einstellungen“ unten auf jeder Seite. Die
Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt
unberührt. Ihre Einwilligung in die Spracheingabe erteilen Sie mit jedem
Antippen des Mikrofon-Knopfs neu; die Aufnahme endet nach Ihrer Frage von
selbst, mit einem erneuten Antippen beenden Sie sie vorher. Den
Mikrofonzugriff für smartbaden.de können Sie außerdem in den
Einstellungen Ihres Browsers entziehen. Ihre Einwilligung gilt
höchstens zwölf Monate; manche Browser löschen sie früher, dann fragen
wir auf der Seite InfoCenter erneut. Ändern sich die Zwecke, fragen wir
ebenfalls neu.
Recht auf Widerspruch gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO
Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen
Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Ihrer
personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen, sofern die
Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse)
gestützt wird. Wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn,
wir können zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die Ihre
Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung
dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von
Rechtsansprüchen.
Widersprüche richten Sie an:
kontakt@smartbaden.de
Ihre weiteren Rechte
- Auskunft — Art. 15 DSGVO
- Berichtigung — Art. 16 DSGVO
- Löschung — Art. 17 DSGVO
- Einschränkung der Verarbeitung — Art. 18 DSGVO
- Datenübertragbarkeit — Art. 20 DSGVO (soweit Verarbeitung auf Einwilligung oder Vertrag beruht)
- Widerruf einer Einwilligung — jederzeit mit Wirkung für die Zukunft
Anfragen richten Sie an
kontakt@smartbaden.de mit dem Stichwort DSGVO-Anfrage. Wir antworten
innerhalb von 10 Werktagen.
Beschwerderecht: Sie haben das Recht, sich bei einer
Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO).
Zuständig für uns:
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW (LDI NRW)
Postfach 20 04 44, 40102 Düsseldorf
www.ldi.nrw.de/kontakt/ihre-beschwerde
Stand: 08.10.2026 (rev. 13) | Diese Datenschutzhinweise gelten für die Nutzung von Bäder Azubi
in der jeweils betriebenen Instanz.
1. Verantwortlicher und Nutzungsszenarien
Diese Datenschutzhinweise unterscheiden zwei Nutzungsszenarien, in denen
die App betrieben wird:
Szenario A — Direktnutzung: Bei eigenständiger Anmeldung
und Nutzung ohne Zuordnung zu einem Ausbildungsbetrieb ist Verantwortlicher
im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO:
Dennie Gulbinski
Zeithstraße 108
53721 Siegburg
E-Mail:
kontakt@smartbaden.de Szenario B — Nutzung über einen Ausbildungsbetrieb: Wenn
die App von einem Ausbildungsbetrieb (z.B. Stadtwerk, kommunales Bad,
Zweckverband) für die eigenen Auszubildenden und Ausbilder eingesetzt wird,
ist der jeweilige Betrieb Verantwortlicher für sämtliche
Konto-, Lern-, Ausbildungs- und Kommunikationsdaten der zugeordneten
Personen. Der App-Betreiber verarbeitet diese Daten in diesem Fall
ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Betriebs als
Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO; Grundlage ist
ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) zwischen Betrieb und Betreiber.
In Szenario B sind die primären Informationen nach Art. 13
DSGVO vom jeweiligen Ausbildungsbetrieb bereitzustellen. Diese
Datenschutzerklärung dient in diesem Fall als ergänzende
Transparenzinformation des Betreibers. Anfragen zur Verarbeitung im
Ausbildungskontext richten Sie bitte zunächst an Ihren Ausbildungsbetrieb;
der Betreiber unterstützt auf Anforderung des Betriebs.
Betriebsinterne Ausbildungsdaten wie Berichtsheft, Klausurnoten,
Prüfungssimulator, Leistungsnachweis, Berufsschulkarte, Lernstände,
Ausbilder-Kommentare und betriebsinterne Chats bleiben im Workspace des
jeweiligen Ausbildungsbetriebs. Betriebsübergreifende Funktionen wie
Quizduell, Forum und Schwimm-Challenge verwenden außerhalb des eigenen
Betriebs nur öffentliche Anzeigenamen, Avatare und funktionsbezogene
Statistiken.
2. Datenschutzkontakt
Für Fragen zum Datenschutz erreichen Sie den Verantwortlichen unter:
Dennie Gulbinski
E-Mail:
kontakt@smartbaden.de
(Betreff: „Datenschutz“)
Der Verantwortliche verfügt über eine datenschutzrechtliche Weiterbildung,
unter anderem im Bereich Datenschutzbeauftragter, und bearbeitet
Datenschutzanfragen intern fachkundig. Ein formell benannter
Datenschutzbeauftragter im Sinne von Art. 37 DSGVO besteht derzeit
nicht. Die Erforderlichkeit einer Benennung wird
regelmäßig überprüft; die Prüfung umfasst insbesondere die Schwellenwerte
nach § 38 BDSG sowie die Frage, ob eine Verarbeitung vorliegt, die eine
Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO erforderlich macht. Bei
Eintritt einer Benennungspflicht oder auf entsprechende Anforderung von
Auftraggebern wird ein externer Datenschutzbeauftragter eingebunden.
3. Zwecke der Verarbeitung
- Bereitstellung von Benutzerkonten, Rollen, Organisationen und App-Funktionen
- Unterstützung von Lern-, Ausbildungs- und Organisationsprozessen (Berichtsheft, Klausuren, Quiz, Schwimm-Challenge u.a.)
- Führen des Leistungsnachweises für die Anmeldung zur Zwischen- und zur Abschlussprüfung (nur bei Nutzung über einen Ausbildungsbetrieb)
- Kommunikation zwischen Azubis, Ausbildern und Administration (Chat, Forum, Benachrichtigungen)
- Datensparsame Verbesserung einzelner Lern- und Spielfunktionen anhand aggregierter Nutzungsschritte
- Sicherer Betrieb, Missbrauchserkennung und Nachvollziehbarkeit sicherheitsrelevanter Aktionen
- Erfüllung gesetzlicher und vertraglicher Pflichten gegenüber Ausbildungsbetrieben
4. Verarbeitete Datenarten
- Kontodaten: öffentlicher Anzeigename bzw. frei wählbarer Spitzname, E-Mail-Adresse, Rolle, Status, Avatar; bei Bedarf Bestätigung, dass das 16. Lebensjahr vollendet wurde (Altersbestätigung nach Art. 8 DSGVO)
- Optionale Profilangaben: Geburtsdatum (freiwillig). Wird verwendet zur Altersprüfung im Sinne von Art. 8 DSGVO sowie — sofern der Nutzer das Schwimm-Trainingsmodul verwendet — zur Berechnung eines altersbedingten Zeitbonus (Handicap) bei Schwimm-Auswertungen. Die Angabe ist nicht erforderlich für die übrige Nutzung der App.
- Organisationsdaten: Zugeordneter Ausbildungsbetrieb, Einladungscode-Bezug, Berechtigungen
- Lern- und Ausbildungsdaten: Lernfortschritte, Quiz- und Duell-Ergebnisse, Prüfungssimulator-Sitzungen, Klausurnoten, Berichtsheft-Einträge, Schwimm-Daten, Karteikarten
- Leistungsnachweis (nur bei Nutzung über einen Ausbildungsbetrieb): Name der/des Auszubildenden, Ausbildungsstätte, Ausbilder/in, Beginn und Ende der Ausbildung sowie je Ausbildungshalbjahr die festgestellten Zeiten, ggf. Mängel und Bemerkungen zu den praktischen Prüfungsanforderungen der Zwischen- und der Abschlussprüfung; außerdem, wer den Nachweis zuletzt bearbeitet hat und wann. Der Nachweis dient als Beilage zur Anmeldung zur Zwischen- und zur Abschlussprüfung.
- Pseudonymisierte Funktionsnutzung: Sofern die Erfassung für den Ausbildungsbetrieb nach dokumentierter Freigabe aktiviert wurde, werden beim Ringtaucher ausschließlich eine zufällige Besuchskennung, die Organisationszuordnung, die grobe Nutzerrolle sowie einmalige Zeitpunkte für Aufruf, Start, erste Eingabe, ersten Ring, Missionsabschluss, Folgerunde und Ende verarbeitet. Es werden dabei keine Nutzer-ID, Namen, E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Browserdaten oder Freitexte in der Funnel-Tabelle gespeichert. Für Direktnutzung ohne Organisationszuordnung bleibt die Erfassung technisch deaktiviert.
- Kommunikationsdaten: Chatnachrichten, Forenbeiträge, Benachrichtigungen, Push-Subscriptions
- Technische und Sicherheitsdaten: Login-Zeitpunkte, IP-Adresse, User-Agent, Geräte-Trust-Status, bei fehlgeschlagenen Anmeldungen ein aus der IP-Adresse gebildetes Anschluss-Kennzeichen sowie ein Protokoll der Schreibvorgänge in der App (Audit-Log); Einzelheiten siehe Abschnitt 10
Hinweis zu besonderen Kategorien (Art. 9 DSGVO): Die App
ist nicht darauf ausgelegt, besondere Kategorien personenbezogener Daten
(z.B. Gesundheitsdaten, Religionszugehörigkeit,
Gewerkschaftszugehörigkeit) zu erheben. Nutzer werden gebeten, keine
derartigen Angaben in Freitextfelder, Chats, Foren oder Berichtshefte
einzutragen. Sollte dies im Einzelfall dennoch geschehen, erfolgt keine
gezielte Auswertung dieser Angaben durch den Betreiber.
5. Rechtsgrundlagen je Verarbeitung
Die nachfolgende Übersicht ordnet die wesentlichen
Verarbeitungstätigkeiten den jeweiligen Rechtsgrundlagen zu. Bei Nutzung
über einen Ausbildungsbetrieb (Szenario B) ist der Betrieb für die
rechtliche Grundlage zuständig; die Spalte „Rechtsgrundlage" verweist auf
die übliche Konstellation.
| Verarbeitung | Rechtsgrundlage |
| Konto, Login, Rollen, Organisationszuordnung | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; bei B2B Weisung des Betriebs |
| Lernstände, Klausurnoten, Berichtsheft, Prüfungssimulator | Bei Direktnutzung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung der gewählten Lernfunktionen). Bei B2B verantwortet vom Ausbildungsbetrieb, üblicherweise Art. 6 Abs. 1 lit. b/c DSGVO |
| Leistungsnachweis | Verantwortet vom Ausbildungsbetrieb. Führen des Nachweises während der Ausbildung und Beilage zur Anmeldung der Zwischenprüfung: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Berufsausbildungsverhältnis). Beilage zur Anmeldung der Abschlussprüfung in Nordrhein-Westfalen: Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO i.V.m. § 10 Abs. 5 Nr. 2 der Prüfungsordnung der Bezirksregierung Düsseldorf vom 23.12.2009 für den Ausbildungsberuf Fachangestellte/r für Bäderbetriebe. In anderen Ländern prüft der Betrieb die einschlägige Grundlage. |
| Chat, Forum, In-App-Benachrichtigungen | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO oder berechtigtes Interesse an Kommunikation, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO |
| Betriebsübergreifende Funktionen wie Quizduell, öffentliches Forum, Schwimm-Challenge und Betriebsranking | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die bereitgestellten App-Funktionen; ergänzend Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für faire, datensparsame Wettbewerbs- und Community-Funktionen. Im B2B-Kontext erfolgt die Nutzung im Rahmen der Freischaltung durch den Ausbildungsbetrieb. |
| Sicherheitslogs, Rate-Limits, Missbrauchsschutz | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse: IT-Sicherheit, Nachvollziehbarkeit) |
| Pseudonymisierte Ringtaucher-Funnel-Auswertung zur Funktionsverbesserung | Direktnutzung ist für diese Auswertung derzeit technisch deaktiviert. Eine spätere Aktivierung setzt eine dokumentierte Interessenabwägung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO voraus. Im B2B-Betrieb erfolgt die Verarbeitung nur nach dokumentierter Festlegung bzw. Weisung des verantwortlichen Ausbildungsbetriebs. Es erfolgt keine individuelle Leistungs- oder Verhaltensbewertung. |
| Push-Benachrichtigungen | Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO i.V.m. § 25 TDDDG |
| Altersbestätigung / Nachweis der Zustimmung bei Direktnutzung | Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO i.V.m. Art. 8 DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Prüfung und Dokumentation einer wirksamen Einwilligung erforderlich ist; bei B2B im Rahmen des Ausbildungsverhältnisses |
| Auftragsverarbeitung gegenüber Betrieben | Art. 28 DSGVO i.V.m. AVV |
Auszubildende sind nach § 26 Abs. 8 BDSG ausdrücklich vom
Beschäftigtendatenschutz erfasst. Bei B2B-Nutzung prüft der
Ausbildungsbetrieb als Verantwortlicher, ob § 26 BDSG bzw.
ausbildungs- oder arbeitsrechtliche Grundlagen einschlägig sind.
6. Empfänger und Zugriffsrollen
Innerhalb der App können je nach Rolle und Funktion folgende Personen und
Stellen personenbezogene Daten einsehen:
- Der jeweilige Nutzer selbst sieht in der App die eigenen Daten (Profil, Lernstände, Berichtsheft, Klausuren, eigene Beiträge) und kann im Profil einen Export der zu seiner Person gespeicherten Daten abrufen (siehe Abschnitt 15).
- Ausbilder und Trainer der zugeordneten Organisation sehen – je nach den vom Betrieb erteilten Berechtigungen – Lernfortschritte, Klausurnoten, Berichtshefte, Berufsschulkarte, Monatsberichte und Statistiken der Auszubildenden des eigenen Betriebs; eine feste Zuordnung einzelner Ausbilder zu einzelnen Auszubildenden gibt es nicht. Sie können Berichte freigeben, Aufgaben zuweisen und Wissen prüfen. Den Lernstand Ihrer Karteikarten sehen sie nicht (siehe unten).
- Leistungsnachweis: Einsehen und bearbeiten können ihn Administratoren des Ausbildungsbetriebs sowie Ausbilder, denen der Betrieb die Berechtigung für Klausuren und Leistungsnachweis erteilt hat – jeweils für alle Auszubildenden des eigenen Betriebs, ohne feste Zuordnung einzelner Ausbilder zu einzelnen Auszubildenden. Die/der Auszubildende sieht den eigenen Nachweis und kann ihn ausdrucken, aber nicht ändern. Andere Auszubildende und Nutzer anderer Betriebe können ihn nicht einsehen. Bestätigt wird der Nachweis durch Unterschrift auf dem Ausdruck; eine elektronische Signatur findet in der App nicht statt.
- Lernstand der Karteikarten: Für jede Karteikarte, die Sie beantwortet haben, speichert die App, in welchem Fach sie liegt, wann sie wieder an der Reihe ist, wie oft und wann Sie sie zuerst und zuletzt beantwortet haben und wie Sie sich zuletzt eingeschätzt haben (nicht gewusst, unsicher, gewusst). Bei Themenkarten und selbst erstellten Karten gehört der Anfang des Fragetexts zur Kennung der Karte. Der Lernstand liegt auf dem Server, damit er Ihnen auf jedem Gerät zur Verfügung steht, und dient allein dazu, Ihnen jede Karte zum passenden Zeitpunkt wieder vorzulegen. In der App sehen ihn nur Sie selbst; für Ausbilder, Trainer und Administratoren gibt es dafür keine Ansicht, keine Auswertung und keine Rangliste. Die Administratoren Ihres Ausbildungsbetriebs können ihn nur als Teil Ihres Datenexports abrufen (siehe Abschnitt 15); jeder solche Abruf wird protokolliert. In der Datenbank steht je Karte nur der jeweils letzte Stand, kein Verlauf einzelner Antworten, und in das Protokoll (Audit-Log) werden Ihre Antworten nicht übernommen.
- Ringtaucher-Funnel: Die Erfassung ist je Organisation standardmäßig deaktiviert und wird erst nach dokumentierter Freigabe aktiviert. Ausbilder und Administratoren sehen nur zusammengefasste Stufenzahlen und Quoten ihrer Organisation. Auswertungen unter fünf Besuchen werden unterdrückt; einzelne Sitzungen oder Personen sind nicht sichtbar.
- Administratoren haben technischen und organisatorischen Zugriff für Benutzerverwaltung, Freigaben, Support und Sicherheitsereignisse innerhalb ihrer Organisation. Sie sehen u.a. Geburtsdatum (sofern angegeben) zur Altersprüfung sowie den Status der elterlichen Einwilligung.
- Andere Nutzer derselben Organisation sehen im Forum, Chat und in internen Bestenlisten Anzeigenamen, Avatar und ggf. Beiträge. Lernstände, Noten, Berichtshefte, Berufsschulkarte und Profildetails sind dort nicht sichtbar.
- Quizduell-Gegner sehen den öffentlichen Anzeigenamen bzw. Spitznamen, Avatar, Punktestand, Antwortverhalten innerhalb des Duells sowie daraus abgeleitete Statistiken wie Siege, Unentschieden und Niederlagen.
- Nutzer außerhalb des eigenen Betriebs sehen in betriebsübergreifenden Funktionen nur öffentlichen Anzeigenamen bzw. Spitznamen, Avatar, eigene Beiträge und funktionsbezogene Statistiken. Klarnamen, E-Mail-Adressen, Geburtsdatum, Berichtshefte, Klausurnoten, Prüfungssimulator-Leistungen, Berufsschulkarte und individuelle Lernstände werden betriebsübergreifend nicht angezeigt.
- Betriebsübergreifende Betriebsrankings zeigen nur aggregierte Betriebswerte, zum Beispiel eine Top-Ten-Platzierung zwischen Betrieben. Um Rückschlüsse auf einzelne Personen zu vermeiden, erscheinen Betriebe in solchen Rankings erst, wenn eine ausreichende Anzahl aktiver Teilnehmender vorhanden ist.
- Auftragsverarbeiter (siehe Abschnitt 7) erhalten Zugriff im technisch erforderlichen Umfang und sind vertraglich gebunden.
- Eine Weitergabe an unbeteiligte Dritte oder zu Werbezwecken erfolgt nicht.
7. Hosting, Mail und Auftragsverarbeiter
Server, Datenbank und Backups der App werden in der Europäischen Union
betrieben. Mit allen genannten Auftragsverarbeitern bestehen oder werden
vor Inbetriebnahme Auftragsverarbeitungsverträge gemäß Art. 28 DSGVO
geschlossen; die von Hostinger eingesetzten Dienstleister sind über den
Vertrag mit Hostinger gebunden (Art. 28 Abs. 4 DSGVO).
- Hosting (Server, Datenbank): Hostinger International Ltd., Larnaca, Zypern. Server-Standort: Frankfurt am Main, Deutschland. Backups innerhalb der EU.
- E-Mail-Versand: Die App verschickt E-Mails nur zum
Zurücksetzen des Passworts, zur Erinnerung vor der Deaktivierung eines
länger nicht genutzten Kontos (siehe Abschnitt 10) und als technische
Warnmeldung an den Betreiber. Verarbeitet werden dabei E-Mail-Adresse,
Anzeigename und der Inhalt der Nachricht; Lern- und Ausbildungsdaten wie
Noten, Berichtshefte oder der Leistungsnachweis stehen in diesen E-Mails
nicht. Versandt wird über den E-Mail-Dienst von Hostinger. Hostinger setzt
dafür folgende Dienstleister ein:
- MailChannels Corporation, Vancouver, Kanada – leitet jede ausgehende E-Mail weiter und prüft sie auf Spam
- Proofpoint, Inc., Sunnyvale, USA – E-Mail-Sicherheit
- Cloudflare, Inc., San Francisco, USA – Zwischenschicht zwischen Nutzern und den Mailservern von Hostinger
Dabei können Ihre Daten nach Kanada und in die USA übermittelt werden.
Ob MailChannels die E-Mails in der EU oder in Kanada verarbeitet, hat
Hostinger nicht zugesichert; wir gehen deshalb von einer Übermittlung
nach Kanada aus. Sie stützt sich nach Angabe von Hostinger auf den
Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission für Kanada (Art. 45 DSGVO).
Für die USA gilt der Angemessenheitsbeschluss zum EU-U.S. Data Privacy
Framework (Art. 45 DSGVO); Proofpoint und Cloudflare sind danach
zertifiziert. Dieselben Dienstleister können beteiligt sein, wenn Sie uns
eine E-Mail schreiben, etwa an kontakt@smartbaden.de; das Postfach liegt
bei Hostinger.
- Fehler-Monitoring (Stabilität): Functional Software, Inc. (Sentry), Sitz USA, genutzt in der EU-Datenregion (
de.sentry.io, Speicherung in der EU). Erfasst werden ausschließlich technische Fehlerdaten (Fehlermeldung, Stacktrace, Browser-/Systemtyp, betroffene Seite) zur Betriebssicherheit; konfiguriert ohne personenbezogene Daten (keine IP-Adresse, E-Mail oder Cookies; keine Sitzungsaufzeichnung). Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Stabilität der App); Absicherung des US-Anbieters über Standardvertragsklauseln (DPA). - Push-Infrastruktur: Siehe Abschnitt 8.
- Übermittlungen in Drittländer finden damit statt beim E-Mail-Verkehr über Hostinger (Kanada, USA – siehe oben) sowie bei aktivierten Web-Push-Benachrichtigungen (USA – siehe Abschnitt 8). Sentry speichert in der EU; der Anbieter hat seinen Sitz in den USA und ist über Standardvertragsklauseln gebunden (siehe oben).
8. Push-Benachrichtigungen
Push-Benachrichtigungen sind ein optionaler Dienst und
nur nach ausdrücklicher Einwilligung im Browser oder Betriebssystem aktiv.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO i.V.m. § 25 TDDDG
(Speichern auf Endgeräten). Die Einwilligung kann jederzeit in den
Browser- oder Geräte-Einstellungen sowie im Profil der App widerrufen
werden.
Technisch bedingt erfolgt die Zustellung über die Push-Dienste der
jeweiligen Browser- bzw. Betriebssystem-Hersteller:
- Google Firebase Cloud Messaging (FCM) — für Chrome, Edge und Android (Anbieter: Google LLC, USA)
- Apple Push Notification service (APNs) — für Safari, iOS und macOS (Anbieter: Apple Inc., USA)
- Mozilla Push Service — für Firefox (Anbieter: Mozilla Foundation, USA)
Verschlüsselung: Web-Push-Nachrichten werden nach dem
Web-Push-Standard verschlüsselt übertragen (RFC 8291). Das VAPID-Verfahren
(RFC 8292) dient zusätzlich der Identifikation des App-Servers gegenüber
dem jeweiligen Push-Dienst. Push-Dienste verarbeiten technisch
erforderliche Metadaten (Push-Endpunkt, Zeitstempel, Größe,
Zustellinformationen).
Drittlandtransfer USA: Bei der Nutzung von Push-Diensten
können technische Metadaten durch Anbieter in den USA verarbeitet werden.
Soweit der jeweilige Anbieter unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework
zertifiziert ist, erfolgt die Übermittlung auf Grundlage des
Angemessenheitsbeschlusses nach Art. 45 DSGVO. Soweit erforderlich,
werden ergänzend EU-Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c
DSGVO zugrunde gelegt. Die konkreten Transfermechanismen werden anhand
der jeweils aktuellen Anbieterinformationen geprüft und dokumentiert. Die
Nutzung von Push-Benachrichtigungen selbst ist freiwillig und erfolgt nur
nach Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO).
Datenminimierung im Push-Inhalt: Der Betreiber hält
Push-Inhalte möglichst neutral (z.B. „Sie haben eine neue
Benachrichtigung"). Konkrete Inhalte wie Klausurnoten, Lernstände oder
Chatnachrichten werden nicht in der Push-Nachricht selbst übertragen,
sondern erst nach Login in der App angezeigt.
Wer keine Übermittlung an diese Dienste wünscht, aktiviert Push schlicht
nicht — alle App-Funktionen bleiben auch ohne Push voll nutzbar.
9. Mikrofon in der Übungsstation „HLW-Takt"
Im Notfall-Trainer gibt es eine Übungsstation, mit der das Drucktempo der
Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Übungspuppe trainiert wird. Damit die
App die Klicks der Puppe mitzählen kann, greift sie ausschließlich
in dieser Station auf das Mikrofon des Endgeräts zu. Der Zugriff
erfolgt erst, nachdem Sie ihn im Browser oder Betriebssystem ausdrücklich
freigegeben haben.
Es werden dabei keine Aufnahmen erstellt. Der Tonstrom
wird allein im Arbeitsspeicher Ihres Geräts auf Lautstärke-Spitzen
geprüft, um den Zeitpunkt einer Kompression zu erkennen. Es entsteht keine
Audiodatei, es wird nichts zwischengespeichert und nichts an einen Server
übertragen — weder an uns noch an Dritte. Gesprochenes wird nicht
ausgewertet, es findet keine Spracherkennung statt.
Gespeichert wird ausschließlich das Übungsergebnis in Form von Zahlen
(erkannte Kompressionen und die daraus errechnete Frequenz), und auch das
nur auf Ihrem Gerät für die Dauer der Übung. Sobald Sie die Station
verlassen, wird der Mikrofonzugang sofort wieder geschlossen.
Die Freigabe können Sie jederzeit in den Einstellungen Ihres Browsers oder
Betriebssystems widerrufen. Ohne Freigabe bleibt lediglich diese eine
Übungsstation unbenutzbar; alle übrigen Funktionen der App stehen
unverändert zur Verfügung.
10. Speicherdauer, Deaktivierung und Löschung
Die App unterscheidet zwischen drei Stufen: Deaktivierung
(Konto-Login wird gesperrt, Daten bleiben), Anonymisierung
(personenbezogene Identifikatoren werden entfernt, aggregierte Datensätze
bleiben) und Hard-Deletion (vollständige physische
Löschung aller Daten).
- Aktive Konten: Daten werden gespeichert, solange das Konto besteht und die Ausbildungs- bzw. Vertragsbeziehung andauert.
- Inaktivitätsroutine: Nach 22 Monaten ohne Login erhält der Nutzer eine Erinnerungs-E-Mail. Bleibt das Konto weitere 2 Monate inaktiv, wird es automatisch nach insgesamt 24 Monaten Inaktivität deaktiviert. Gerechnet wird ab der letzten Anmeldung oder, wenn sie später liegt, ab der letzten Freischaltung oder Wiederherstellung des Kontos durch einen Administrator. Nicht erfasst werden Konten, mit denen sich noch nie jemand angemeldet hat (etwa nicht freigeschaltete Registrierungen), sowie gesperrte oder abgelehnte Konten; sie bleiben bestehen, bis ein Administrator sie löscht.
- Konto-Deaktivierung durch den Nutzer: Im Profil unter „Konto deaktivieren“ kann der Nutzer jederzeit selbst die Deaktivierung auslösen.
- Was bei Deaktivierung passiert: Login wird gesperrt, Sitzungs-Token entfernt, Anzeigename und Avatar in Forum- und Quizduell-Ansichten anonymisiert („deaktivierter Nutzer"), und der Zeitpunkt der Deaktivierung wird gespeichert. 30 Tage lang kann ein Administrator Ihres Ausbildungsbetriebs (bei Nutzung ohne Ausbildungsbetrieb: der Betreiber) das Konto wiederherstellen, auch wenn Sie es selbst deaktiviert haben. Danach ist keine Wiederherstellung mehr möglich: Der tägliche Lauf ersetzt die E-Mail-Adresse im Konto durch einen Platzhalter, sodass sie für eine neue Registrierung frei wird (bei regulärem Betrieb innerhalb von 24 Stunden nach Ablauf der 30 Tage). Name und übrige Daten des Kontos bleiben gespeichert; nur der Lernstand der Karteikarten wird in diesem Lauf gelöscht, weil er allein Ihrem Lernen dient. In Datenbank-Backups ist die bisherige E-Mail-Adresse bis zu deren Überschreiben noch enthalten.
- Hard-Deletion (vollständige physische Löschung): Erfolgt auf ausdrückliche Anforderung der betroffenen Person nach Art. 17 DSGVO oder auf Weisung des Ausbildungsbetriebs, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht, und umfasst dann Konto-Stammdaten, Lernstände, Klausurnoten, Berichtshefte, Schwimm-Daten und alle eindeutig zuordenbaren Inhalte; für Audit-Logs gilt deren eigene Frist (siehe dort). In der Datenbank der App automatisch nach Fristablauf physisch gelöscht werden derzeit der Leistungsnachweis, die Ringtaucher-Funnel-Sitzungen, der Lernstand der Karteikarten eines gelöschten Kontos (30 Tage nach der Löschung, sobald das Konto nicht mehr wiederhergestellt werden kann) und Audit-Log-Einträge, die älter als 3 Jahre sind (siehe jeweils dort). Klausurnoten, Berichtsheft, Berufsschulkarte und Monatsberichte werden nicht automatisch gelöscht. Ist im Konto ein Ausbildungsende hinterlegt, werden sie 90 Tage danach archiviert, sofern das Konto nicht bereits deaktiviert ist: Sie erscheinen dann in den Übersichten der App nicht mehr, bleiben aber gespeichert und sind im Datenexport weiterhin enthalten.
- Audit-Logs: Die App protokolliert Schreibvorgänge, zum Beispiel Anmeldungen, Änderungen an Konto, Profil, Rollen und Berechtigungen, das Anlegen, Einreichen, Freigeben und Löschen von Inhalten wie Berichtsheft-Einträgen, Klausurnoten, Prüfungssimulator-Ergebnissen oder Quizduellen sowie Datenexporte, Löschungen und Wiederherstellungen von Konten. Ein Eintrag enthält die Art der Aktion, das betroffene Objekt, die Nutzer-ID der handelnden Person und den Zeitpunkt, bei Aktionen über die App außerdem die IP-Adresse und die Browserkennung (User-Agent). Je nach Aktion kommen weitere Angaben hinzu: Nutzer-IDs betroffener Personen, Rollen-, Status- und Rechtewechsel, Zähler, einzelne Zeitangaben (etwa die Woche eines Berichtshefts, Monat und Jahr eines Monatsberichts oder bei den automatischen Läufen die letzte Anmeldung und das Ausbildungsende) und bei Profiländerungen die Namen der geänderten Felder. Die fachlichen Werte selbst stehen nicht im Protokoll: keine Noten, erreichten Punkte oder Prüfungsergebnisse, keine Antworten oder Punktestände eines Quizduells, keine Zeiten oder Strecken und keine bisherigen oder neuen Profilangaben; bei Notizen und Rückgabegründen wird nur festgehalten, ob einer angegeben wurde. Freitext enthält das Protokoll nur noch in wenigen Fällen: Titel von Neuigkeiten, Ressourcen und Klausurterminen, die Adresse einer Ressource, die Freigabereferenz für die Ringtaucher-Auswertung, technische Fehlermeldungen beim Versand der E-Mail zum Zurücksetzen des Passworts sowie zwei Angaben, die nur über die Schnittstelle und nicht in der App eingegeben werden können (eine Begründung bei der Änderung eines Kontostatus, eine Gerätebezeichnung für Push-Benachrichtigungen). E-Mail-Adressen sowie Anzeige- und Nachnamen werden nicht in das Protokoll übernommen; Personen erscheinen darin über ihre Nutzer-ID. Anonym ist das Protokoll damit nicht, denn die Nutzer-ID lässt sich einem Konto zuordnen. E-Mail-Adressen in Freitexten werden entfernt, andere Angaben in Freitexten, auch Namen, dagegen nicht. Die Einträge werden bis zu 3 Jahre aufbewahrt (berechtigtes Interesse: IT-Sicherheit, Nachvollziehbarkeit, Nachweispflichten, Verjährungsfrist nach § 195 BGB), auch wenn der zugrunde liegende Datensatz oder das Konto vorher gelöscht wird. Bei einer vollständigen Löschung des Kontos wird die Nutzer-ID der handelnden Person aus den Einträgen entfernt; Nutzer-IDs in den übrigen Angaben bleiben bis zum Ablauf der Frist. Eine Ansicht des Protokolls gibt es in der App nicht. Ihr Datenexport enthält die Einträge zu Aktionen, die Sie selbst ausgeführt haben, und die Einträge, die Ihr Konto oder Ihre Datensätze betreffen; bei Letzteren steht die Nutzer-ID der handelnden Person darin, nicht aber deren IP-Adresse und Browserkennung. Diesen Export können auch die Administratoren Ihres Ausbildungsbetriebs abrufen.
- Fehlgeschlagene Anmeldeversuche: Zum Schutz vor dem Ausprobieren von Passwörtern speichert die App je eingegebener E-Mail-Adresse und Anschluss die Anzahl der Fehlversuche und gegebenenfalls das Ende einer Sperre. Den Anschluss hält sie nicht als IP-Adresse fest, sondern als Kennzeichen, das mit einem geheimen Schlüssel des Servers aus der IP-Adresse gebildet wird (bei IPv6 aus dem Adressbereich des Anschlusses). Ohne diesen Schlüssel lässt sich die IP-Adresse daraus nicht ablesen; anonym ist das Kennzeichen trotzdem nicht. Wird eine Sperre ausgelöst oder werden Fehlversuche verzögert beantwortet, entsteht zusätzlich ein Protokolleintrag mit IP-Adresse (siehe Audit-Logs). Die Angaben zu einem Anschluss werden gelöscht, sobald die Anmeldung von diesem Anschluss aus gelingt; setzt ein Administrator das Passwort zurück, werden alle Angaben zu der Adresse gelöscht. Im Übrigen werden sie automatisch gelöscht, sobald der letzte Fehlversuch mehr als 24 Stunden zurückliegt (täglicher Lauf, also nach spätestens 48 Stunden). Das gilt auch für eingegebene Adressen, zu denen kein Konto besteht.
- Ringtaucher-Funnel-Sitzungen werden nach Ablauf von 90 Tagen beim nächsten täglichen Löschlauf automatisch gelöscht (bei regulärem Betrieb innerhalb der folgenden 24 Stunden und damit vor Vollendung von 91 Tagen). Die zufällige Besuchskennung wird nicht dauerhaft im Browser gespeichert und serverseitig nicht mit einer Nutzer-ID verknüpft.
- Leistungsnachweis: Er wird 90 Tage nach dem darin eingetragenen Ausbildungsende automatisch gelöscht, nicht nur archiviert. Eine vorherige Deaktivierung des Kontos der/des Auszubildenden zieht die Löschung nicht vor, weil der Betrieb den Nachweis bis zum Ende der Ausbildung für die Prüfungsanmeldungen benötigen kann; bis zur Löschung können die Berechtigten des Betriebs ihn dann nur noch lesen und ausdrucken, nicht mehr ändern. Wird das Konto einem anderen Ausbildungsbetrieb zugeordnet, wird der Nachweis des bisherigen Betriebs dabei gelöscht. Der Ausbildungsbetrieb kann als Verantwortlicher eine frühere Löschung anweisen. Maßgeblich für die Prüfungsanmeldung ist der unterschriebene Ausdruck, nicht die Fassung in der App. Nach der Löschung bleiben Protokolleinträge darüber, wer wann welche Felder geändert hat und wann und warum der Nachweis gelöscht wurde, jeweils ohne Inhalte (siehe Audit-Logs). In Datenbank-Backups ist ein gelöschter Nachweis bis zu deren regulärem Überschreiben noch enthalten (siehe Datenbank-Backups).
- Forum- und Chat-Beiträge: Bleiben für die Integrität der Diskussionsfäden erhalten, der Anzeigename des deaktivierten Nutzers wird jedoch durch „deaktivierter Nutzer“ ersetzt. Auf Anforderung können einzelne Beiträge nach Art. 17 DSGVO gelöscht werden.
- Datenbank-Backups werden täglich erstellt und nach 14 Tagen automatisch überschrieben. Eine bereits erfolgte Hard-Deletion wirkt auch in den Backups innerhalb dieser Frist.
- LocalStorage und IndexedDB auf dem Gerät bleiben bis zur Löschung durch den Nutzer oder den Browser bestehen.
11. Cookies und lokale Speicherung
Die App verwendet ausschließlich technisch notwendige Cookies und
Speichermechanismen gemäß § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. Es werden
keine Analyse-, Werbe- oder Tracking-Cookies eingesetzt.
Es findet kein Tracking durch Dritte statt. Die eng begrenzte
Ringtaucher-Funnel-Auswertung nutzt keine Cookies oder dauerhafte
Browserkennung; die Besuchskennung existiert im Browser nur bis zum
Verlassen der Ansicht.
- Refresh-Token-Cookie (HttpOnly, Secure): Verschlüsselter Token zur sicheren Sitzungsfortführung nach Anmeldung. Das Cookie wird nur an die API-Domain übermittelt und ist für JavaScript nicht auslesbar. Die SameSite-Konfiguration wird technisch so restriktiv wie für den jeweiligen Bereitstellungsweg möglich gewählt und regelmäßig überprüft. Speicherdauer ca. 7 Tage. Notwendig für die Anmeldung.
trusted_device-Cookie (HttpOnly, Secure): Wird nur gesetzt, wenn der Nutzer beim Login „Gerät vertrauen“ auswählt, und erlaubt das Überspringen der Zwei-Faktor-Authentifizierung auf diesem Gerät. Konfiguration analog zum Refresh-Token-Cookie. Speicherdauer 30 Tage. Wird bei Logout, Passwortänderung, Geräte-Verwaltung im Profil oder nach Ablauf automatisch entfernt. - LocalStorage auf dem Gerät: Anzeigeeinstellungen (z.B. Dark Mode), lokale Berichtsheft-Entwürfe, Lernstände einzelner Module, Hinweis-Status (z.B. ausgeblendete Hinweise). Den Lernstand der Karteikarten hält die App zusätzlich auf dem Server (siehe Abschnitt 6). Auf dem Gerät ist er der angemeldeten Person zugeordnet und wird beim Abmelden entfernt, sobald nichts mehr auf die Übertragung wartet; meldet sich eine andere Person an, wird ein fremder Stand verworfen und nicht übertragen. Der Server hat keinen unmittelbaren Zugriff auf diesen Speicherbereich; die App selbst kann gespeicherte Werte jedoch verarbeiten und an den Server senden, soweit dies für die jeweilige Funktion erforderlich ist.
- IndexedDB / Service-Worker-Cache: Offline-Verfügbarkeit der App (Progressive Web App). Lehrinhalte, statische Assets und temporäre API-Antworten zur Beschleunigung. Gleicher Zugriffsstatus wie LocalStorage.
- Push-Subscription-Daten: Werden nur nach Einwilligung gesetzt und auf dem Server gespeichert (siehe Abschnitt 8).
12. Sicherheit der Verarbeitung
- Verschlüsselte Übertragung über TLS/HTTPS auf allen Endpunkten
- Passwörter ausschließlich in gehashter Form (Argon2id) gespeichert
- Rollen- und Berechtigungskonzept (RBAC) mit serverseitiger Default-Deny-Logik auf allen Endpunkten
- CSRF-Schutz (X-Requested-With-Header) auf allen state-changing Endpunkten
- Schutz vor dem Ausprobieren von Passwörtern: Rate-Limiting; nach fünf Fehlversuchen für eine E-Mail-Adresse von einem Anschluss eine Sperre dieser Adresse an diesem Anschluss, die bei weiteren Fehlversuchen von 1 auf höchstens 15 Minuten steigt; über alle Anschlüsse hinweg werden Fehlversuche ab dem zehnten verzögert beantwortet. Das Konto selbst wird dabei nicht gesperrt, eine Anmeldung über einen anderen Anschluss bleibt möglich
- Das einzige Administrator-Konto ist durch Zwei-Faktor-Authentifizierung (TOTP) geschützt; weitere Administrator-Konten werden nicht eingerichtet
- Server-seitige Eingabevalidierung und Sanitization von Chat- und Forenbeiträgen
- SSRF-Schutz bei externen URL-Verarbeitungen
- Audit-Log für Anmeldungen, administrative und weitere schreibende Aktionen (siehe Abschnitt 10)
- Tägliche Datenbank-Backups mit dokumentiertem Restore-Verfahren
- Regelmäßige Aktualisierung der eingesetzten Bibliotheken (Dependabot)
- Datensparsamkeit: keine Erhebung von Daten, die nicht für die Funktion erforderlich sind
13. Minderjährige (Art. 8 DSGVO)
Die App richtet sich an Auszubildende und kann auch von Personen unter
16 Jahren genutzt werden. Im Datenschutzkonzept der App wird zwischen den
beiden Nutzungsszenarien unterschieden:
Direktnutzung (Szenario A): Bei der Registrierung wird
abgefragt, ob die nutzende Person das 16. Lebensjahr vollendet hat. Diese
Angabe dient als Voraussetzung für eine eigene Einwilligung nach Art. 8
DSGVO. Wird die Frage verneint, ist die Nutzung nur zulässig, wenn die
Einwilligung der Sorgeberechtigten dem Betreiber gegenüber schriftlich
oder elektronisch nachgewiesen wird (Art. 8 Abs. 1 Satz 1 DSGVO).
Geburtsdatum-Angabe (freiwillig): Im Profil kann
zusätzlich ein konkretes Geburtsdatum hinterlegt werden. Diese Angabe ist
freiwillig und wird zur Altersprüfung im Sinne von Art. 8
DSGVO sowie — sofern der Nutzer das Schwimm-Trainingsmodul aktiv verwendet
— zur Berechnung eines altersbedingten Zeitbonus (Handicap) bei
Schwimm-Auswertungen verarbeitet. Die übrige Nutzung der App ist ohne
Geburtsdatum-Angabe möglich.
Nutzung über einen Ausbildungsbetrieb (Szenario B): Im
Ausbildungskontext beruht die Verarbeitung personenbezogener Daten der
Auszubildenden in der Regel auf dem Berufsausbildungsverhältnis (Art. 6
Abs. 1 lit. b DSGVO) und auf ausbildungsrechtlichen Pflichten des Betriebs
(Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO) – und damit unabhängig von Art. 8 DSGVO.
Auszubildende sind Beschäftigte im Sinne des § 26 Abs. 8 BDSG. Eine
Einwilligung der Sorgeberechtigten ist in diesem Fall regelmäßig nicht die
maßgebliche Rechtsgrundlage; der Ausbildungsbetrieb prüft die einschlägige
Rechtsgrundlage als Verantwortlicher.
Der Status der Altersbestätigung bzw. der erforderlichen Zustimmung wird
im Konto dokumentiert. Sorgeberechtigte können eine erteilte Einwilligung
jederzeit widerrufen; das Konto wird dann deaktiviert.
14. Keine automatisierte Entscheidungsfindung
Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung im Sinne von
Art. 22 DSGVO statt. Lernfortschritte, Quizduell-Ergebnisse,
Klausurnoten und ähnliche Daten werden ausschließlich zur Information und
Selbsteinschätzung der Nutzer sowie zur pädagogischen Begleitung durch
Ausbilder verwendet. Es werden weder Profile mit Rechtswirkung gegenüber
Betroffenen erstellt, noch automatische Entscheidungen über
Ausbildungsverhältnisse, Prüfungszulassungen oder ähnliches getroffen.
15. Betroffenenrechte und Beschwerderecht
Betroffene haben nach der DSGVO insbesondere folgende Rechte:
- Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO) — der Export im Profil („Meine Daten exportieren“) enthält neben Ihren Konto-, Lern- und Ausbildungsdaten auch die Protokolleinträge, die Sie oder Ihre Daten betreffen, und gespeicherte Fehlversuche bei der Anmeldung (ohne das Anschluss-Kennzeichen, weil es häufig den Anschluss einer anderen Person bezeichnet)
- Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
- Löschung der Daten, soweit keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht (Art. 17 DSGVO)
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
- Datenübertragbarkeit in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format (Art. 20 DSGVO) — direkt im Profil als Export verfügbar
- Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Basis berechtigter Interessen (Art. 21 DSGVO)
- Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)
Ist Ihr Konto deaktiviert, können Sie den Export nicht mehr selbst abrufen.
Die Administratoren Ihres Ausbildungsbetriebs – bei Nutzung ohne
Ausbildungsbetrieb der Betreiber – können ihn für Sie erstellen, auch nach
Ablauf der 30 Tage (siehe Abschnitt 10).
Anfragen richten Sie bitte an
kontakt@smartbaden.de.
Bei Nutzung der App durch einen Ausbildungsbetrieb wenden Sie sich
vorrangig an den eigenen Betrieb (siehe Abschnitt 1).
Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde: Unbeschadet
eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen
Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer
Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu (Art. 77 DSGVO). Für den Sitz des
Verantwortlichen zuständig ist:
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Nordrhein-Westfalen (LDI NRW)
Kavalleriestraße 2-4
40213 Düsseldorf
Telefon: 0211 / 38424-0
E-Mail:
poststelle@ldi.nrw.de
Web:
www.ldi.nrw.de
Diese Hinweise werden aktualisiert, wenn sich Architektur, Dienstleister
oder Datenflüsse wesentlich ändern. Letzte Aktualisierung: 08.10.2026
(rev. 13) (B2B-Rollenmodell mit zwei Szenarien getrennt; Datenschutzkontakt
mit Weiterbildung statt formeller DSB-Benennung, um Interessenkonflikt nach
Art. 38 Abs. 6 DSGVO zu vermeiden; Rechtsgrundlagen je Verarbeitung als
Matrix; Push-Verschlüsselung nach RFC 8291/8292 korrekt beschrieben,
Drittlandtransfer auf EU-U.S. DPF und SCC gestützt; Art. 9-Hinweis als
Disclaimer für Freitextfelder; Soft-Deletion klar von Anonymisierung und
Hard-Deletion abgegrenzt; LocalStorage-Aussage präzisiert;
Minderjährige-Regelung mit § 26 BDSG verzahnt; betriebsübergreifende
Sichtbarkeit auf Anzeigenamen, Avatar und funktionsbezogene Statistiken
begrenzt; betriebsinterne Ausbildungsdaten und Betriebsrankings
präzisiert; datensparsamen Ringtaucher-Funnel ohne Nutzer-ID mit täglichem
Löschlauf nach Ablauf von 90 Tagen ergänzt; Leistungsnachweis mit Zweck,
Rechtsgrundlage, Zugriffsrollen und Löschung 90 Tage nach dem eingetragenen
Ausbildungsende ergänzt; E-Mail-Versand mit den Dienstleistern von
Hostinger in Kanada und den USA offengelegt, Sitz von Hostinger berichtigt;
Löschung an die tatsächliche Verarbeitung angepasst: automatische
physische Löschung nur für Leistungsnachweis, Ringtaucher-Funnel und
Audit-Log-Einträge nach 3 Jahren, Archivierung von Ausbildungsdaten ohne
Löschung offengelegt; Zugriff der Ausbilder als betriebsweit und
berechtigungsabhängig beschrieben; Rechtsgrundlage bei Nutzung über einen
Ausbildungsbetrieb auf das Ausbildungsverhältnis und ausbildungsrechtliche
Pflichten gestützt statt vorrangig auf § 26 BDSG; Audit-Log mit Umfang,
Inhalt, IP-Adresse, Browserkennung, Freitexten, Aufbewahrung über eine
Löschung hinaus und Zugriff beschrieben statt nur als „pseudonymisiert“
bezeichnet; Speicherung fehlgeschlagener Anmeldeversuche mit Löschung nach
24 Stunden offengelegt; Audit-Log ohne fachliche Werte und ohne bisherige
oder neue Profilangaben beschrieben, Freitext auf die verbliebenen Fälle
begrenzt; Sperre nach Fehlversuchen je Anschluss mit Anschluss-Kennzeichen
statt je Konto; Datenexport um Protokolleinträge, die Sie betreffen, und um
Anmeldeversuche ergänzt, Export deaktivierter Konten durch Administratoren;
Wiederherstellung deaktivierter Konten innerhalb von 30 Tagen und
anschließende Freigabe der E-Mail-Adresse; Beginn der Inaktivitätsfrist
und nicht erfasste Konten angegeben; Bezeichnung der Deaktivierung im
Profil berichtigt; Lernstand der Karteikarten auf dem Server beschrieben:
Inhalt, Sichtbarkeit nur für die Person selbst, Abruf durch Administratoren
nur im Datenexport, Löschung 30 Tage nach der Löschung des Kontos;
Ausbilder sehen ihn nicht).
1. Was ist das InfoCenter
Das smartbaden InfoCenter ist ein lokal arbeitender Kiosk-Chatbot
für den Eingangs- und Kassenbereich von Schwimmbädern. Gäste tippen Schlagwörter
(z. B. „Öffnungszeiten", „Sauna", „Parken") oder klicken sich durch
Themen-Tabs — das InfoCenter zeigt die hinterlegte Antwort an. Es ersetzt
klassische Schautafeln und Faltblätter durch eine durchsuchbare,
mehrsprachige Variante.
2. Datenschutzfreundliche Architektur
Das InfoCenter ist von der Architektur her datensparsam ausgelegt:
- Keine Anmeldung, keine Konten für Gäste — das InfoCenter ist anonym nutzbar.
- Keine Tracking-Cookies, kein Drittanbieter-Tracking, keine Werbung — auf dem Kiosk-Display und im Verwaltungs-Backend.
- Keine Audio- oder Kamera-Aufzeichnung am Kiosk-Gerät. Die Interaktion erfolgt ausschließlich per Touch.
- Inhalte werden lokal ausgeliefert — nach dem initialen Synchronisieren der Texte und Bilder funktioniert das InfoCenter auch ohne aktive Internetverbindung.
- Keine personenbezogenen Gäste-Daten werden erhoben, gespeichert oder an Dritte übermittelt.
3. Verantwortlicher
Für die InfoCenter-Software und das Verwaltungs-Backend
(Inhaltspflege, Updates, Standort-Konfiguration) ist Verantwortlicher:
smartbaden — Dennie Gulbinski
Zeithstraße 108
53721 Siegburg
E-Mail:
kontakt@smartbaden.de
Für das physische Kiosk-Gerät am Standort (Hausrecht, Standortwahl,
Stromversorgung, Aufstellung) ist der jeweilige
Bäderbetreiber verantwortlich. Soweit der Bäderbetreiber
das Verwaltungs-Backend selbst nutzt und dort eigene Inhalte einpflegt,
verarbeitet smartbaden diese Inhalte als
Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO auf Grundlage eines
AVV.
4. Verarbeitete Daten
Da das InfoCenter keine Gäste-Daten erhebt, beschränkt sich die
Verarbeitung auf die für Betrieb und Wartung notwendigen Daten:
- Backend-Konten der Bäderbetreiber: Name, E-Mail, Rolle, Standort-Zuordnung — für Login und Inhaltspflege.
- Inhalte: vom Bäderbetreiber gepflegte Texte, Öffnungszeiten, Preise, Maskottchen-Avatare, Bildmaterial.
- Geräte-Telemetrie (technisch notwendig): Geräte-ID des Kiosks, Software-Version, Zeitpunkt des letzten Sync, Online-/Offline-Status — für Wartung und Update-Auslieferung.
- Aggregierte, anonymisierte Nutzungsstatistik (optional, abschaltbar): Welche Tabs werden häufig aufgerufen, welche Schlagwörter wurden gesucht. Keine Verknüpfung zu einzelnen Personen oder Sessions möglich. Dient der Optimierung von Inhaltspflege und Tab-Reihenfolge. Bäderbetreiber können diese Statistik im Backend deaktivieren.
- Server-Logs bei Backend-Logins: IP-Adresse, Zeitpunkt, User-Agent, Erfolgs-/Fehlerstatus — Speicherdauer max. 7 Tage.
5. Rechtsgrundlagen
- Backend-Konten und Inhaltspflege: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung).
- Geräte-Telemetrie und Update-Auslieferung: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an Wartungs- und Betriebsfähigkeit) und Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- Anonymisierte Nutzungsstatistik: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; mangels Personenbezug der ausgewerteten Daten faktisch außerhalb des DSGVO-Schutzbereichs.
- Server-Logs: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (IT-Sicherheit).
6. Hosting, Auftragsverarbeiter und Speicherort
Das Verwaltungs-Backend wird in der Europäischen Union betrieben:
- Hosting (Backend, Datenbank, Update-Auslieferung): Hostinger International Ltd., Sitz Vilnius/Litauen. Server-Standort: Frankfurt am Main, Deutschland.
- E-Mail-Versand (Einladung Backend-Nutzer, Update-Hinweise): Hostinger SMTP, EU-Rechenzentren.
Keine Drittland-Übermittlungen. Die Inhalte der
InfoCenter-Tabs verbleiben innerhalb des EU-Rechtsraums.
Auf dem Kiosk-Gerät selbst liegen ausschließlich die vom
Bäderbetreiber gepflegten Inhalte sowie technische Sync-Daten — keine
personenbezogenen Gäste-Daten.
7. Speicherdauer
- Backend-Konten und Inhalte: für die Dauer des Nutzungsvertrags. Nach Vertragsende werden die Konten deaktiviert; Inhalte werden auf Anforderung des Bäderbetreibers exportiert oder gelöscht.
- Geräte-Telemetrie: rotierende Aufbewahrung bis maximal 90 Tage, ältere Datensätze werden überschrieben.
- Nutzungsstatistik (falls aktiviert): aggregiert und ohne Personenbezug, dauerhaft als Trend-Information verfügbar.
- Server-Logs: 7 Tage, dann automatische Löschung.
8. Betroffenenrechte und Beschwerderecht
Backend-Nutzer (Mitarbeitende des Bäderbetreibers) haben gegenüber
smartbaden die in Art. 15 bis 22 DSGVO genannten Rechte (Auskunft,
Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch,
Widerruf erteilter Einwilligungen). Anfragen richten Sie an
kontakt@smartbaden.de.
Da das InfoCenter keine Gäste-Daten erhebt, entstehen für Gäste am
Kiosk-Display keine eigenen Betroffenenrechte gegenüber smartbaden — es
gibt schlicht keine Verarbeitung personenbezogener Daten zu adressieren.
Beschwerderecht: Sie können sich bei der für smartbaden
zuständigen Aufsichtsbehörde beschweren (siehe Tab Webseite oder
Bäder-Azubi-App: Landesbeauftragte für Datenschutz und
Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf).
1. Geltungsbereich
Diese Datenschutzhinweise gelten für die Datenschutzberatung
durch smartbaden — insbesondere Beratung zur Videoüberwachung im Bad,
Erstellung von Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA),
Verarbeitungsverzeichnissen (VVT), TOMs-Dokumenten, AVV-Vorlagen,
Mitarbeiter-Schulungen sowie Übernahme als externer
Datenschutzbeauftragter (Retainer).
Tätigkeit als ausgebildeter Datenschutzbeauftragter (DSB) — keine
Rechtsdienstleistung im Sinne des RDG. Rechtsverbindliche
Bewertungen einzelfallbezogener Rechtsfragen erfolgen ausschließlich
durch beauftragte Rechtsanwälte.
2. Verantwortlicher
smartbaden — Dennie Gulbinski
Zeithstraße 108
53721 Siegburg
E-Mail:
kontakt@smartbaden.de
(Betreff: „Datenschutz")
3. Was wir verarbeiten
Im Rahmen eines Beratungsmandats verarbeiten wir typischerweise:
- Stamm- und Kontaktdaten der Mandantenseite: Name, Funktion, dienstliche E-Mail, dienstliche Telefonnummer der Ansprechperson(en) sowie der Geschäftsführung bzw. Verwaltungsleitung.
- Vertrags- und Abrechnungsdaten: Auftrag, Leistungsbeschreibung, Stundennachweise, Reisekostenpositionen, Rechnungen.
- Beratungsinhalte: technische und organisatorische Beschreibungen des Bäderbetriebs (z. B. Kamerastandorte, Aufzeichnungsdauer, IT-Setup, Räumlichkeiten, Zutrittskonzepte) sowie Entwürfe und Endfassungen der erstellten Dokumente (DSFA, VVT, TOMs, AVV).
- Korrespondenz per E-Mail oder im Austauschsystem des Mandanten.
- Fotos und Skizzen von Standorten, soweit für ein Konzept (insbesondere Videoüberwachung) erforderlich und vom Mandanten bereitgestellt.
Wir bitten Sie, uns keine personenbezogenen Daten Dritter
(insbesondere von Gästen, Beschäftigten oder Auszubildenden des
Mandanten) zu übermitteln, soweit dies für die Beauftragung nicht zwingend
erforderlich ist. Erforderliche Übermittlungen erfolgen nur auf
dokumentierter Weisung und im Rahmen eines Auftragsverarbeitungsvertrags.
4. Rechtsgrundlagen
- Anbahnung und Erfüllung des Beratungsvertrags: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- Beratung mit Bezug zu Beschäftigtendaten oder Aufzeichnungen Dritter: Verantwortlicher bleibt der jeweilige Mandant; smartbaden tritt insoweit als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO auf.
- Rechnungslegung, Buchhaltung und gesetzliche Aufbewahrung: Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO i. V. m. § 147 AO, § 257 HGB.
- Schutz vor Missbrauch, IT-Sicherheit, Geltendmachung und Verteidigung von Rechtsansprüchen: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
5. Vertraulichkeit, Verschwiegenheit und Datentrennung
smartbaden behandelt alle im Rahmen der Beratung übermittelten oder
gewonnenen Informationen strikt vertraulich. Inhalte
eines Mandats werden ohne ausdrückliche Zustimmung des Mandanten weder
Dritten zugänglich gemacht noch zu Schulungs-, Marketing- oder
Vergleichszwecken verwendet.
Mandate werden organisatorisch voneinander getrennt
(eigene Ordner-/Projektstruktur, eigene Dateiablagen). Eine Verknüpfung
oder ein Quervergleich von Daten unterschiedlicher Mandanten erfolgt
nicht.
Bei Tätigkeit als externer Datenschutzbeauftragter (Retainer)
gilt zusätzlich das Verschwiegenheitsgebot nach Art. 38 Abs. 5 DSGVO und
§ 6 Abs. 5 BDSG.
6. Empfänger und Weitergabe
Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nicht. Ausnahmen:
- Steuerberater und Buchhaltung für die Rechnungsabwicklung (gesetzliche Pflicht).
- Auf ausdrückliche Anweisung des Mandanten (z. B. Übergabe einer DSFA an die Aufsichtsbehörde).
- Hosting- und Mail-Auftragsverarbeiter (Hostinger International Ltd., EU-Rechenzentren) im Rahmen der technischen Bereitstellung.
- Soweit gesetzlich verpflichtet (z. B. Auskunftsersuchen einer Aufsichtsbehörde).
Eine Übermittlung in Drittländer außerhalb der EU oder des EWR findet
nicht statt.
7. Speicherdauer
- Erstgespräch-Notizen ohne Mandatsabschluss: Löschung nach spätestens 6 Monaten, sofern kein konkretes Folge-Mandat absehbar ist.
- Mandatsakten (DSFA, VVT, TOMs, AVV-Entwürfe, Korrespondenz): für die Dauer des Mandats sowie regelmäßig 10 Jahre nach Mandatsende — entspricht der berufsüblichen Aufbewahrungsfrist bei datenschutzrechtlicher Beratung sowie den Verjährungsfristen aus Vertrag und Schadensersatz.
- Rechnungen und Buchungsbelege: 8 bzw. 10 Jahre nach gesetzlicher Vorschrift (§ 147 AO, § 257 HGB).
- E-Mail-Korrespondenz: wird im Postfach aufbewahrt, soweit sie Mandatsbezug hat; ohne Mandatsbezug nach spätestens 24 Monaten gelöscht.
- Externe-DSB-Retainer-Tätigkeit: Audit-Logs der eigenen Tätigkeit (z. B. erteilte Stellungnahmen, Schulungsbelege, Meldungen) werden für die Dauer der Bestellung sowie 5 Jahre nach Bestellungsende vorgehalten.
8. Betroffenenrechte
Sie haben gegenüber smartbaden insbesondere folgende Rechte:
- Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO)
- Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
- Löschung, soweit keine gesetzliche oder vertragliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht (Art. 17 DSGVO)
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
- Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Basis berechtigter Interessen (Art. 21 DSGVO)
- Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)
Anfragen richten Sie an
kontakt@smartbaden.de
(Betreff: „DSGVO-Anfrage Beratung"). Wir antworten innerhalb von
10 Werktagen.
9. Beschwerderecht
Unbeschadet eines anderweitigen Rechtsbehelfs steht Ihnen ein
Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu (Art. 77 DSGVO).
Für smartbaden zuständig ist:
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Nordrhein-Westfalen (LDI NRW)
Kavalleriestraße 2-4
40213 Düsseldorf
Telefon: 0211 / 38424-0
E-Mail:
poststelle@ldi.nrw.de
Web:
www.ldi.nrw.de